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FIS SKI Weltcup

FIS ALPINE SKI WM 2010

Strecke

Kandahar Strecke

Skizze der Strecke

Quelle: OK FIS Alpine SKi-WM 2011 am 03.11.2008
Streckendaten Herrenstrecke
neue Strecke:
Start: 1690 m
Ziel: 741 m
Länge: 3.330 Meter
erwartete Laufzeit: zwischen1:45 und 1:50 Minuten.
Die Herrenstrecken ist etwas kürzer, dafür aber noch anspruchvoller geworden. Der neue Mittelteil liegt in mittelsteilem Gelände und enthält viele natürliche Geländeformen. Im unteren Streckendrittel ist ebenfalls ein völlig neuer Abschnitt entstanden, der den Läufern vor dem Ziel noch einmal Alles abverlangen wird. Der steilste Abschnitt (ca.90%) ist auf Grund der neuen Streckenführung vom Ziel aus einsehbar. Die Herrenabfahrt hat nun vier zum Teil große Sprünge.

alte Strecke:
Start: 1690 m
Ziel: 741 m
Länge: ca. 3.400 Meter
Streckenrekord (alte Strecke): 1:50,33 Pirmin Zurbriggen (SUI), 1987

 

Streckendaten Damenstrecke
neue Strecke:
Start: 1478 m
Ziel: 741 m
Länge: 2.936 Meter
erwartete Laufzeit: ca. 1:40 Minuten
Die Damen fahren hauptsächlich auf der „alten" Kandahar. Lediglich der Mittelteil auf Höhe des Eishangs wurde neu geschaffen, damit eine separate Streckenführung möglich wurde. Die Damenstrecke ist technisch sehr anspruchsvoll und verspricht erstklassigen Rennsport.

alte Strecke:
Start: 1460 m
Ziel: 741 m
Länge: ca. 2.900 Meter
Streckenrekord (alte Strecke): 1:37,01 Chantal Bournissen (SUI), 1991

 

Gudiberg Slalom


Quelle: OK FIS Alpine Ski-WM 2011 am 03.11.2008
Gudiberg
Das alpine Trainingszentrum am Gudiberg steht den Athleten des Deutschen und Bayerischen Skiverbandes seit 1990 für Trainings- und Wettkampfmaßnahmen zur Verfügung. Mit dem Zuschlag für die WM 2011 wurden Pläne für Anpassungsmaßnahmen erarbeitet. Nach den Herren-Slaloms 1994 und 1995 und dem Damen Slalom 2001 fand erstmals im Februar 2007 wieder ein Weltcup-Slalom der Herren am legendären Gudiberg statt. Die begeisternde Stimmung von über 10.000 Zuschauern und die spektakuläre Skiakrobatik der Slalomfahrer machten erneut den hohen Stellenwert dieser Sportstätte deutlich.
Um das Streckenprofil an die neusten skitechnischen Anforderungen anzupassen und für Trainingsmaßnahmen und Wettkämpfe zu optimieren, wurden seit Sommer 2007 verschiedene Umbauten vorgenommen. Geländeanpassungen
Für eine attraktive Lauflänge bei den Slalomrennen wurde 2007 das ursprüngliche Ziel in das historische Olympia-Skistadion verlegt, die Strecke damit verlängert. Zu diesem Zweck wurde die Westtribüne zum Teil abgetragen und um etwa 20 Meter gekürzt. Beim Weltcup-Slalom am 9. Februar 2008 konnten die Rennläufer erstmals durch die jetzt 35 Meter breite Einfahrt ins Skistadion fahren. Im Stadion, in dem auch die Eröffnungs- und Schlussfeier der Ski-Weltmeisterschaften stattfinden sollen, werden zu den Großveranstaltungen temporäre Tribünen errichtet. Diese Sportanlage bietet Platz für insgesamt 50.000 Besucher. Einzigartig im alpinen Skizirkus ist, dass von jeder Zuschauerposition aus der komplette Rennhang eingesehen werden kann.
Bereits 2007 wurde die Mulde unterhalb des steilen Zielhanges mit Erdreich aufgeschüttet, um eine bessere Hangnutzung und ein gleichmäßiges Gefälle bis ins Stadion zu erreichen. Im Frühjahr und Sommer 2008 wurden weitere Geländeanpassungen im mittleren und oberen Bereich des Slalomhanges und die Einrichtung eines verbesserten Drainagensystems planmäßig umgesetzt. Die extremen Geländeunebenheiten konnten durch Abtragungen und Auffüllungen beseitigt werden. Diese Maßnahmen ermöglichen nun eine effiziente und ökologische, weil energiesparende und technisch einfache Präparation.

Aufstiegshilfe
Für 2009 ist der Bau eines Doppelsesselliftes mit Zwischenausstieg und direkter Querverbindung zum „Kathi-Hang" (Einfahrstrecke) auf der, von unten gesehen, linken Seite des Gudibergs vorgesehen. Durch den Sessellift entfällt die Beschneiung und Präparation der Trasse des ursprünglichen Schleppliftes. Hieraus entsteht die Möglichkeit den Starthang (steilster Abschnitt) zu verbreitern. Zudem reduzieren sich Kosten und Energieverbrauch.

Beschneiung
Die bisherige Beschneiungsanlage wird 2009 modernisiert und erweitert, die Dimensionierung der Pumpleistung und des Wasserreservoirs (Kainzenbad) entsprechend ausgebaut. Das Resultat sind eine höhere Schneesicherheit und eine effizientere Anlagennutzung im Trainings- und Rennbetrieb.

Flutlichtanlage
Die bestehende Flutlichtanlage wird ebenfalls erweitert. Sie dient ausschließlich Trainingszwecken, kann aber im Hinblick auf das WM-Programm (eventuell Nachtslalom) problemlos ergänzt werden.

Funktionsgebäude
Anstelle des abgerissenen, alten Zielhauses soll ein neues Funktionsgebäude errichtet und in die gekürzte Westtribüne des Skistadions integriert werden.

Alle Baumaßnahmen am Gudiberg sollen im Herbst 2009 abgeschlossen sein.

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