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WELTCUP-FINALE DER ALPINEN IN GARMISCH-PARTENKIRCHEN
Die Blicke der Zuschauer und die Kameras der Medien richteten sich an Gudiberg und Kandahar auf die Skirennläufer:
Kein Rennen ohne Fanclubs:28 Gruppen aus sechs Nationen erlebten das Weltcup-Finale mit.Die Anhänger nehmen viele Mühen auf sich, um ihr Idol anzufeuern. Fanclubs sorgen für die Farbtupfer unter den Zuschauern. Mit Transparenten und Fahnen begleiten sie den Skizirkus, feuern ihr jeweiliges Idol an oder richten es wieder auf, wenn ein Lauf misslingt. Sie sind meist einheitlich gekleidet, zählen zu den treuesten Besuchern – und sie sorgen bei den Veranstaltungen für eine unbeschreibliche und einzigartige Stimmung. In Garmisch-Partenkirchen haben alle längst erkannt, wie wichtig diese Clubs sind und zu Beginn der Wettkampfsaison Delegationen aus dem gesamten
Alpenraum zu einem gemeinsamen Treffen und Kennenlernen eingeladen. Das Weltcup-Finale erleben 28 Fanclubs aus sechs Nationen mit, die am eigens eingerichteten Fanclub-Welcome-Desk von Viola Hoyle und Andreas Augscheller mit einem Geschenk begrüßt und von dort aus betreut werden. Allein 250 Anhänger haben sich aus der italienischen Pro-Autovinz Emilia Romagna zum Gudiberg aufgemacht, um Giuliano Razzoli anzufeuern. Sie seien um 22 Uhr „mit fünf Omnibussen in Villa Menozzo gestartet und die ganze Nacht durchgefahren“, sagt Clubsprecherin Giordana Razzoli. Für die Mitglieder
hat sie im Stadion einen eigenen Verpflegungsstand mit Schinken, Käse, Äpfeln und einer großen Gallone Rotwein aufgebaut, der immer dicht umlagert ist. Nebenan haben sich die Anhänger von Nicole Gius eingerichtet, die mit 50 Personen vom Stilfser Joch angereist sind. „Es gefällt uns gut in Garmisch-Partenkirchen“, betont Sprecherin Helga Hofer. Sie bedauert nur, dass der Fanclub keinen Platz am Zielraum bekommen konnte. Dort sorgt die Guggermusi aus dem badischen Öflingen mit 50 Musikanten für Stimmung. „Wir sind zwar am Vortag schon um 18 Uhr abgereist, doch dann hatte unser Bus eine Panne, und wir mussten lange auf Ersatz warten“, sagt Trompeter Ralf Werner. „Somit haben wir nur eine halbe Stunde geschlafen.“ Trotzdem feiern die Musikanten nach dem Wettbewerb ausgiebig mit dem Maria-Riesch-Fanclub, der die Guggermusi zum Rennen eingeladen hat. Nicht ganz so früh musste Katharina Gerg aus Lenggries aufstehen, die es auf die Autovinz gramme der Skistars abgesehen hat. Geschickt platziert sie sich am Ausgang des Zielraums,genau dort, wo alle Rennläufer auf dem Weg zu ihren Mannschafts-Containern an den Zuschauern vorbeigehen müssen. „Ich hab’ gar nicht mehr gezählt, wie viele Autogramme ich schon eingesammelt habe“, sagt die 18-Jährige, die sich riesig freut. Die meisten Athleten zeigen sich nahbar und setzen gerne Unterschriften auf Papier, Mützen, Schals und T-Shirts. Ein Anziehungspunkt für viele Besucher ist der Stand der Bewerbungsgesellschaft München 2018. Dort kann,wer will, mit seiner Signatur seine Zustimmung zur bayerischen Olympia-Bewerbung bekunden. Die fröhliche,friedliche Stimmung und die Erfolge besonders der heimischen Athleten vermitteln einen Vorgeschmack auf das, was bei der Ski-WM 2011 und erst recht bei möglichen Olympischen Winterspielen in München, Garmisch-Partenkirchen/Oberammergau und Schönau los sein könnte. Und weil auch die Ski-Nation Österreich nach einer enttäuschenden Saison beim Slalom am Gudiberg einen versöhnlichen Abschluss erlebt, findet Moderator Wolfi Hostmann das passende Schlusswort: „Alle können jubeln, alle haben sich lieb"
Artikel Garmischer Tagblatt 15.03.10
Artikel_GAP Tagblatt v. 15.03.2010
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006_GP_1_0_150310.pdf (458 kB)
Millionenpublikum live zu Gast
Fischer sieht das Positive
Chef des WM-Organsiationskomitees glaubt Garmisch-Partenkirchen gerüstet: „Wir bewegen uns auf hohem Niveau“
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SKI-WELTCUP-FINALE: DIE GROSSE PARTY
Über 3000 Besucher feiern mit DJ Bobo








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